(Bild: Marco Keller)

Marco Keller

MVG partait pour l’Alsace

Musikreise

Nach knapp zehn Jahren Sesshaftigkeit zog es den Musikverein Goldau im Oktober 2013 wieder einmal in die Ferne, genauer gesagt ins Elsass.

Aufgestanden frühmorgens, trafen sich die Musikantinnen und Musikanten noch vor Sonnenaufgang in Goldau und fuhren los Richtung Norden. Nur unterbrochen durch einen kurzen Kaffeehalt in Basel, ging die Fahrt im Gössi-Car zunächst zum ersten Apéro und der ersten Weindegustation in Obernai kurz vor Strassbourg. Bei der Winzerfamilie Blanc durften wir den Keller mit den riesigen Eichenfässern besichtigen und über die winzigen Türchen staunen, durch die bei der Fassreinigung ein- und ausgestiegen wird. Angekommen in Strassbourg wurden wir von einer äusserst kompetenten und charmanten Reiseführerin durch die Strassen und Gassen geleitet, entdeckten die schöne, deutsch und französisch geprägte Altstadt, die übrigens auf einer Insel im Flüsschen Ill liegt. Danach hatten wir uns das festliche Mittagessen im sehr gemütlichen Maison Kammerzell direkt bei der Kathedrale verdient.

Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang durch die Gassen ging die Reise weiter in Richtung Vogesen, genauer gesagt nach Orbey, wo wir unser Hotel bezogen und das kleine Dörfchen erkundeten. Am Abend folgte dann ein schmackhaftes, elsässisches Nachtessen, das sich bis spät in die Nacht weiterzog. Leider hatte die (einzige) Bar nicht mehr geöffnet, sodass wir den Abend in der nächsten Pizzeria ausklingen liessen.

Trotz teilweise kurzer Nacht und sehr gutem Frühstück konnte die Fahrt von Orbey in Richtung Colmar pünktlich losgehen. Unterwegs stand in Mittelwihr bei der Familie Schaller eine weitere Weindegustation auf dem Programm. Der Patron Charles Schaller präsentierte uns persönlich seine edlen Tropfen und wusste viel Interessantes zu Anbau, Pflege, Ernte und Verarbeitung der sieben elsässischen Weinsorten zu erzählen.

Den Abschluss fand die Musikreise in der pittoresken Altstadt von Colmar, die wir zuerst im Touristen-Zügli und dann zu Fuss erkundeten. Nicht zufällig fand sich die Mehrheit der in kleinen Grüppchen losgelaufenen Musikanten und Musikantinnen im charmanten Quartier «Petit Venise» bei Crémant, Calvados und Tarte flambée wieder. So gestärkt und gesättigt mit vielen Eindrücken von einer spannenden, charmanten und irgendwie auch vertrauten Region wurde dann die Heimreise angetreten.

Impressionen

Im Rahmen eines kleinen Fotowettbewerbs konnten die Mitreisenden ihre besten Bilder mit einem Kommentar versehen und einsenden. Wer gewonnen hat, weiss niemand mehr.

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